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04.06.2018
Kategorie: Veranstaltungen, Neues aus der Schachabteilung
Von: Gottfried Schumacher

ChessClassics 2018 Bad Neuenahr


Die zweite Auflage der Bad Neuenahrer ChessClassics gehen mit zwei Siegen und ein Remis der drei Gruppenfavoriten Großmeister Dr. Igors Rausis in der Altersgrupp 50+, dem Internationalen Meister Yuri Boidman in der Altersgruppe 65+ und dem amtierenden Deutschen Seniorenmeister und FIDE-Meister Jefim Rotstein in der Altersgruppe 75+ zu Ende.



Blick in den großen Kursaal

Spieltische

Erstmals in dieser Form ausgetragen, konnten alle drei Altersgruppen eigenständig starten. Dieser Modus, sehr umstritten noch im letzten Jahr, galt jetzt als Wagnis mit Perspektive. Wichtigstes Element war natürlich eine angemessene Teilnehmerschaft, sowohl in Spielstärke als auch im Teilnehmerfeld. Hierauf wird auch ein Augenmerk zur nächsten Veranstaltung 2019 zu richten sein !

Diese Meisterschaft war wiederum ein schöner Erfolg für den Veranstalter und die Stadt Bad Neuenahr. Neun Tage kämpften 171 Seniorinnen und Senioren um Punkte und Preise, eine kleine Steigerung gegenüber der ersten Ausgabe mit 163 Teilnehmern. Das Kurhaus mit dem zugehörigen Hotel Steigenberger boten gute Bedingungen, lediglich die Lichtverhältnisse an den Spieltischen wurden denn auch von vielen Senioren/innen kritisiert. Auch hier muss der Chef „im Ring“, Gottfried Schumacher“, nochmals Hand anlegen !

Neun Tage Kampf der Damen und Könige auf den 64 Feldern forderten bei den hochsommerlichen Temperaturen und der ständigen Gewittergefahr gute Konditionen. Neunzehn Teilnehmer mussten vorzeitig resignieren, entweder sie selbst oder ihre Angehörigen hatten diese Konditionen nicht.

Die Aufgaben für das nächste Jahr stellen sich bereits jetzt. Auch wenn der Termin (12-20. Juni 2019) schon konfirmiert ist, das angesprochene Teilnehmerfeld muss erst noch gefunden werden. Vorrangig sollten noch mehr Teilnehmer nach Bad Neuenahr kommen, allein schon um die Verhältnisse in den drei Altersgruppen zu stabilisieren. Auch sollte die Damenwelt stärker zur Teilnahme aufgefordert werden, zwölf Teilnehmerinnen gegenüber 159 vom anderen Geschlecht sind deutlich zu wenig !  Nur die 27 Ausländer aus zehn Nationen brachten internationales Flair in den Kursaal und erfüllten fast die Erwartungen. Erfreulich ist die Akzeptanz und das Lob einiger Teilnehmer aus den Nachbarländern, hervorzuheben die Anmeldung von „unserem“ Australier Peter Frost für’s nächste Jahr !